Am 1. Juni 2015 war es soweit: Die gesetzliche Übergangsfrist für die vollständige Umstellung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) auf die neuen Kriterien nach CLPVerordnung lief ab. Seitdem gilt das neue Einstufungs- und Kennzeichnungssystem, das im betrieblichen Gefahrstoffmanagement sachgerecht anzuwenden ist. Der ITDienstleister und Softwareanbieter DATEV eG pflegt seine Arbeits- und Gefahrstoffe seit 2012 mit der webbasierten HSE- und CSR-Software Quentic. Dadurch konnte das Unternehmen die Umstellung auf die neuen Vorschriften mit Leichtigkeit meistern.

Mit ihren qualitativ hochwertigen Lösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte verbessert die DATEV eG die betriebswirtschaftlichen Prozesse von 2,5 Millionen Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen. Die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg beschäftigt über 6.000 Mitarbeiter und zählt zu den größten Softwarehäusern und Informationsdienstleistern in Europa.

Bereits seit ihrer Gründung setzt die DATEV eG auf Nachhaltigkeit auf allen betrieblichen Ebenen. Dazu gehören sämtliche betrieblichen Prozesse: von der Produktion im Druck- und Versandzentrum über Gebäudedienstleistungen sowie Bau- und Haustechnik bis hin zur Reinigung. Dabei kommen viele Gefahrstoffe zum Einsatz. Als die neue GefStoffV in Kraft getreten ist, stand DATEV vor der gewaltigen Aufgabe, das gesamte betriebliche Gefahrstoffmanagementsystem an die europäische CLP-Verordnung anzupassen.

Zeitgleich mit den Neuerungen des Gesetzgebers hat das Unternehmen die internen Bereiche Arbeitssicherheit und Umwelt umstrukturiert. Aufgrund der vielen Schnittstellen mit den Aufgaben im Gefahrstoffmanagement ist die Notwendigkeit einer themenübergreifenden, zukunftsfähigen Lösung immer klarer geworden. Denn weder das auf Access-Basis erstellte Gefahrstoffkataster noch die Excel-Listen mit eingescannten Sicherheitsdatenblättern konnten die neuen gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Weitere Anwendungen zur Erstellung von Betriebsanweisungen und Gefährdungsbeurteilungen, die von verschiedenen Fachabteilungen betreut wurden, führten dazu, dass die Prozesse im Gefahrstoffmanagement nicht eindeutig waren oder nicht konsequent zu Ende liefen. Dabei hat Datensicherheit für den Softwareanbieter aus Mittelfranken höchste Priorität. Nach umfangreichen internen Abstimmungen und erfolgreicher Testphase ist die Entscheidung auf die Software Quentic gefallen.

Mit dem Modul Gefahrstoffe baute DATEV ein neues Gefahrstoffkataster auf, in dem über 460 Arbeits- und Gefahrstoffe sowie Gemische hinterlegt sind. Dank der individuell anpassbaren Filterfunktionen sind alle Inhaltsstoffe samt Kennzeichnung nach gängigen Standards (GefStoffV, GHS/CLP) sekundenschnell gefunden. Dadurch wurde der gesamte Prozess der Gefahrstoffbeschaffung vereinfacht: Vor der Bestellung wird nun zentral kontrolliert, ob ein Stoff im Hause bereits eingesetzt oder substituiert wurde. Zudem werden Informationen zu Freigaberegulierungen, Einsatzbereichen und Zusammenlagerung nach TRGS 510 automatisch überprüft. So lassen sich Gefahrenquellen schnell identifizieren und es wird sichergestellt, dass Sicherheitsdatenblätter stets aktuell sind.

Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen kann der IT-Dienstleister jetzt dank standardisierter Vorgehensweise viel einfacher erstellen. Dabei sind Angaben zu Tätigkeiten, Gefahren, Erster Hilfe und Entsorgung bequem hinterlegt und die Ableitung von Schutzmaßnahmen erfolgt automatisiert in Anlehnung an das Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe Version 2.2 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Im Modul Legal Compliance wird ein neues Rechtskataster gepflegt und die Gefahrstoffe sowie Betriebsmittel sind nun direkt mit den einschlägigen Rechtsnormen und abgeleiteten Rechtspflichten verknüpft. Der Umweltbeauftragte behält somit alle relevanten Gesetzesänderungen im Blick, was zu höherer Rechtssicherheit im Unternehmen führt.

Seit 2012 nutzt DATEV erfolgreich folgende Quentic-Module:

  • Quentic Core
  • Gefahrstoffe
  • Legal Compliance
  • Umweltmanagement

„Wir haben eine tragfähige Lösung für unser Gefahrstoffe gefunden – gefährliche Arbeitsstoffe sind jetzt bei uns in Quentic zentral abgebildet und die Daten für alle Verantwortlichen auf Abruf verfügbar.“

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